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Saison-Retter-Sessions!

Mitte August, doch von Sommer fehlt weit und breit jede Spur. Das Wetter schwankt hin und her. In den vergangenen Wochen war das Fischen bei uns am Fluss kaum bis gar nicht realisierbar. Enorme Regenmengen ließen den „Bach“ immer wieder ansteigen. Das Treibgut machte das Fischen nahezu unmöglich.
Doch wer die Zeichen der Natur richtig deutet, der sieht die Veränderung. Der Herbst kommt mit großen Schritten. Die Eichhörnchen im Garten flitzen wild zwischen den Walnussbäumen umher & sammeln reichlich für den Winter. Egal wo man hinschaut, es beginnt so langsam die Erntezeit. Dies gilt auch für uns Angler.

Das erste Wochenende nach langer Zeit!
Da ich am 17.08 mein neues Fahrzeug nach der Frühschicht abholen durfte, war selbstverständlich klar, dass am darauffolgenden Wochenende die erste Fahrt ans Wasser stattfinden musste.

Das Ziel war natürlich der heimische Fluss.
Etwas unvorbereitet und ohne vorzufüttern baute ich Freitags am Steilhang auf. Den Platz wählte ich bewusst, da ich in der Vergangenheit dort schon Erfolge erzielen konnte. Nachdem die Ruten „RuckZuck“ an der Kante zur Fahrrinne positioniert waren, machte ich mich ans Füttern.
Knapp fünf Kilogramm Boilies aus einem Mix von Insec-T & Fruitplex fanden den Weg ins Wasser.
Dabei laufe ich in der Regel immer um die 150 bis 200 Meter flussaufwärts und beginne dort mit dem Füttern, bis hin zu dem Platz wo meine Köder liegen. Den Rest erledigen die Schiffe mit ihrem Sog.

Lange geschah garnichts. Es dauerte bis Samstagabend kurz vor Mitternacht, bis sich der erste erbarmte. Ein kleiner Schuppenkarpfen ließ meine Motivation für die letzten Stunden bis Sonntag Vormittag nochmal steigen. Sollte das Blatt sich doch noch wenden?!
Kurz nach dem Sonnenaufgang fuhren drei Schiffe hintereinander. Natürlich verzogen diese meine Rigs und die Nacht war für mich damit auch beendet. Ein letztes Mal montierte ich zwei frische Hookbaits und warf neu aus. Drei Hände Boilies verteilte ich dann großflächig mit der Futterschaufel zwischen den Ködern. Wenige Minuten später marschierte meine linke Rute erneut ab. Und wie sie das tat. Ein stattlicher Spiegler hatte sich den Insec-t Lite Rock geschnappt und kam nach einem heftigen Drill zum Vorschein. Kurz vor der Abreise noch solch einen „Einpackfisch“ abzugreifen, da war die Freude jetzt natürlich riesig.

Entspannt packte ich mit meiner Freundin den Rest des Tackle zusammen und wir verließen bereits in den frühen Morgenstunden das Wasser. Noch vor der Abreise landeten allerdings weitere 5 Kilo Boilies im Wasser.
Für das darauffolgende Wochenende war geplant, an gleicher Stelle einen weiteren Ansitz mit meinem guten Freund Julian zu starten.!

Jetzt zählt es.
Am Dienstag übernahm Julian das Füttern & am Donnerstag ging es für mich an den Bach um die Karpfen bei Laune zu halten. Das Wetter für das Wochenende sollte alles andere als angenehm werden. Doch genau hier liegt der springende Punkt. Von Freitag bis Sonntag war Regen gemeldet. Für das was uns erwartete, trug dies jedoch maßgeblich am Erfolg teil. Für mich waren diese zwei Nächte bislang meine persönlich beste Session am Fluss, kann ich heute sagen.

Während ich hektisch nach meiner Frühschicht noch im Supermarkt einige Kleinigkeiten für das Wochenende kaufte, schaute ich immer wieder auf den Bildschirm meines Smartphones. Eigentlich wartete ich nur auf die erste Fangmeldung von meinem Kollegen…Knapp eine Stunde zuvor, baute Julian bereits auf. Schon in den ersten Minuten sprangen direkt vor unserem Ufer zwei Karpfen kurz hintereinander in kompletter Länge aus dem Wasser. Die WhatsApp Nachrichten und der bedeckte Himmel bei knapp 20 Grad Celsius stimmten mich sehr positiv. Optimale Bedingungen für Mitte August.
Am Platz angekommen, ging der Tanz auch schon los. Julian bekam endlich den längst überfälligen Biss & ich kescherte kurze Zeit später einen kleinen Spiegler für ihn.Keine halbe Stunde nachdem meine Ruten im Rennen waren, durfte auch ich meinen ersten Fisch der Session verbuchen. Ein Spiegler mit knapp 12 kg saugte den Insect-t Boilie ein und lieferte einen brachialen Drill. Es lief bislang alles nach Plan. So durfte es weitergehen.

Nach einem Schauer bekam ich mit der einsetzenden Regenpause einen weiteren Biss. Dieselbe Rute wie schon kurz zuvor. Mein Gegenüber hatte einiges dagegenzusetzen. Aber nach einem heftigen Drill, war ich schlussendlich doch der Sieger. Ein massiver Spiegelkarpfen wie aus dem Bilderbuch mit knapp unter 20 kg lag vor mir im Kescher. Die Freude bei uns zwei war unbeschreiblich. Nach nicht mal drei Stunden hatten wir bereits drei Fische auf der Habenseite. Noch dazu solch einen Klotz. Leider verlor Julian einen richtig guten Fisch, noch kurz nachdem ich meinen Versorgt hatte. Nach einer unaufhaltsamen Flucht von über 100 Meter flussabwärts, konnte er den Fisch stoppen. Da aber ein Schiff im Anmarsch war, musste er den Druck erhöhen und der Haken verlor den Halt. Auch das gehört dazu. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Ein Blick auf die Sauerstoffwerte erklärte uns auch warum die Fische solch eine Power hatten. In den wenigen Stunden, wo wir diese extreme Biss Phase erlebten, stieg der Sauerstoffgehalt von 8,25 mg/l auf 9,5 mg/l. Zum Vergleich: In den Wochen zuvor lag der Durchschnitt zwischen 7 mg/l bis 8 mg/l.

Der Regen brachte zum einen Sauerstoff, aber auch die Freizeitkapitäne blieben zuhause. Es herrschte kaum Verkehr am Bach. Die Fische hatten auf der offenen Strecke Ruhe & konnten seelenruhig fressen. Nach dem anfänglichen Stress, kehrte dann pünktlich zum Abendessen ein wenig Ruhe ein.
Erst mit der einsetzenden Dunkelheit bekam Julian den nächsten Biss. Der vierte Spiegler an diesem Tag kam zum Vorschein. Die restliche Nacht verlief bei uns beiden sehr ruhig. Keiner von uns hatte eine weitere Aktion.
Am nächsten Morgen musste sich Julian für ein paar Stunden bis zum Nachmittag verabschieden. Familienfeier war angesagt, ich dagegen wollte die Stellung halten und im Regen dort weitermachen, wo wir gestern aufgehört hatten.
Ich staunte nicht schlecht, nachdem um circa 8 Uhr mein Zelt von außen geöffnet wurde. Dort stand meine Freundin mit zwei Kaffee und Frühstück für uns beide. Genau das habe ich gebraucht um nach solch einem Tag/Nacht mit neuer Motivation zu starten. Ich würde sagen Überraschung gelungen. Gegen 10 Uhr bekam ich einen Run, der sich leider nicht richtig hakte. Ich entschloss mich dazu nochmals 2-3 Kilo zu füttern. Die Sauerstoffwerte waren noch immer bei 9,25 mg/l und ich war mir sicher das eine weitere Bissphase über den Tag folgen musste. Erst als zwei Freunde kurz vor 14 Uhr zu Besuch kamen, gab es einen weiteren Vollrun auf meiner linken Rute. Ein Karpfen aus der Kategorie „Beauty“ fiel dem Insec-t ebenfalls zum Opfer.

Oftmals erlebte ich in der Vergangenheit das Phänomen am Fluss, dass nach einem kleineren Fisch kurze Zeit später ein besserer hinterher kommt. Schon am Tag zuvor war dies wieder der Fall gewesen. Und auch diesmal trat es so ein.
Um circa 16:30 bekam ich den nächsten Biss. Mein Gegner hatte einiges an Gewicht, welches er immer wieder mit der Strömung zu seinem Vorteil einsetzte. Doch nach über 15 Minuten sah ich ihn das erste mal vor mir.
Beim Anblick wusste ich direkt Bescheid. Einer aus dem A-Team hing am Haken. Ich lief ihm einige Meter im Wasser entgegen und führte langsam den Kescher unter den Fisch. Beim Blick in die Maschen, war ich einfach nur Sprachlos.Der Fisch hatte alles… 22kg Two Tone mit ein paar Schuppen über den Körper verteilt. Definitiv ein Fisch mit Charakter & Wiedererkennungswert. Meine Freundin erkannte sofort an meinem Freudentanz, dass es sich hierbei um einen besseren Fisch handeln musste. Fast zeitgleich traf Julian wieder am Wasser ein und wir konnten ein paar Erinnerungsfotos schießen

Da ich mit dem Ergebnis nun mehr als zufrieden war und Julian auch noch einen fangen sollte bis zum nächsten Morgen, war klar für mich das der nächste Run ihm gehören sollte. Und wie sollte es auch anders sein.
Wir saßen gerade zusammen im Zelt, da ertönte mitten in der Dunkelheit meine Funke erneut. Er ging direkt an die Rute und wir landeten einen weiteren Spiegler um die 20 Kilogramm. Für uns beide war dies definitiv die Kirsche auf der Torte.! Die Freude war ihm definitiv anzusehen

Auch wenn dann bis zum nächsten Morgen nichts mehr passierte, verlief dieses Wochenende wie am Schnürchen.
Eine absolute Traum Session mit tollen Fängen.!

Habt einen tollen Herbst.!

Grüße Dorian

2021-09-30 13:21:00 / Nautika News / Kommentare 0

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